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Die Weinberge

Die Weinberge


5 verschiedene Produktionszonen
73 Weinberge
120 Parzellen

Fonterutoli

Die Lage Fonterutoli befindet sich auf dem Dorfgebiet von Fonterutoli, 5 Kilometer südlich von Castellina in Chianti. Sie bildet zusammen mit Siepi den historischen Kern der Produktion. Die Weinberge erstrecken sich auf 420 bis 550 Metern Meereshöhe über 21 Hektar und sind vorwiegend mit Sangiovese-Reben und teilweise auch mit Merlot, Malvasia Nera und Colorino bepflanzt. Der Boden besteht aus Kalkstein und Ton, ist relativ durchlässig, mineralienhaltig und kann schlecht Wasser speichern. Auf den Feldern herrscht eine Rebendichte von 5800–7500 Stöcken, die mit ein bis zwei Streckern (Guyot bzw. Kordon-Technik) an Spalieren gezogen werden.
Die Bodenbeschaffenheit und das Kleinklima dieser Zone
verleihen den Weinen ihre besondere Eleganz, starke Aromen und eine außergewöhnliche Vielschichtigkeit.

Siepi

Dieser Lage befindet sich innerhalb der Gemeinde Castellina in Chianti und ist zum Val d’Elsa, dem Tal des Flusses Elsa, hin geneigt. Sie erstreckt sich auf einer Seehöhe von 250–330 Metern über 14 Hektar, auf denen Sangiovese und Merlot kultiviert werden sowie einige Stöcke Cabernet Sauvignon. Die Rebendichte erreicht 4200–6700 Pflanzen pro Hektar. Das Terroir ist durchlässig, leicht lehmig mit Anteilen von kalkhaltigem Mergel und Sandstein. Seine außergewöhnliche topographische Ausrichtung und das besondere Kleinklima mit starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht machen diese Lage einzigartig und begründen die hohe Ausbaufähigkeit dieser Weine.
In einem Dokument, das sich im Familienarchiv von Castello di Fonterutoli befindet, wurde Siepi bereits 1435 erwähnt als Besitz von Madonna Smeralda Mazzei, „angrenzend an das Haus, mit Oliven, Weinreben und Eichen (...). Damit gehört Siepi wohl zu ältesten Weinbergen Italiens.

Le Ripe

Le Ripe ist von Fonterutoli etwa 2 Kilometer Luftlinie entfernt und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Radda in Chianti. Auf dem Gelände thront eine alte romanische Abtei aus dem 10. Jahrhundert, die „Badiola“. Sie gab einem der Weine seinen Namen, der hier gelesen wird. Der Boden verläuft auf einer Höhe von 470 - 570 Metern über dem Meeresspiegel und besitzt eine eher durchlässige, steinige Struktur aus Kalksteinen. Die Rebendichte von Sangiovese und Merlot erreicht 5800–7400 Pflanzen pro Hektar; dabei werden die Sangiovese-Stöcke in in der Guyot-Technik, die des Merlot in Kordon-Technik an Spalieren gezogen.
Auf dieser Lage herrschen aufgrund ihrer Höhe und der Topographie relativ niedrige Temperaturen, die einen besonders aromatischen Wein entstehen lasse
n.

Belvedere

Die Lage Belvedere befindet sich in 3 Kilometern Luftlinie von Fonterutoli entfernt. Sie erstreckt sich über 25 Hektar auf 290–400 Metern über Meer und ist mit Sangiovese und Colorino bepflanzt.
Der Boden ist durchlässig, kalkhaltig und sehr mineralienreich, mit Anteilen von Kalkstein und weißem Mergel. Die „policlonalen“ Weinberge verfügen über eine Rebendichte von 5800–7400 Stöcken pro Hektar und werden in Kordon-Technik mit ein oder zwei Streckern auf dem Spalier gezogen. Der Charakter von Boden und Klima ist die Grundlage für sehr anspruchsvolle, dichte Weine mit großer Farbkraft.
Auf dem Gelände von Belvedere liegt auch der Weinberg Vicoregio bei Quercegrossa auf einer Meereshöhe von 300 Metern; auf den insgesamt 14 Hektar wird Sangiovese kultiviert. Die Stöcke werden am Spalier mit einem oder zwei Streckern gezogen, die Rebendichte erreicht 6600 Pflanzen pro Hektar. Der Boden ist durchlässig und mineralienreich, mit Anteilen von Kalkstein und weißem Mergel. Der Charakter von Boden und Klima ist die Grundlage für sehr anspruchsvolle, dichte Weine mit großer Farbkraft.

Caggio

Dieses große Areal wurde erst 2006 hinzugekauft und grenzt direkt an Fonterutoli. Auf einer Meereshöhe von 270–370 Metern umfasst es 45 Hektar, die mit Sangiovese, Malvasia Nera und Cabernet Sauvignon bepflanzt sind. Der Boden ist leicht lehmig und mineralienreich und verfügt über eine Rebendichte von 3700 Stöcken pro Hektar am Spalier und 6300 Pflanzen auf den neu angelegten Flächen.
Caggio ist aufgrund des lehmigen Grundes und der geringen Meereshöhe prädestiniert für gut strukturierte Weine mit einem höheren Tanningehalt.