Weinkeller der Avantgarde


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Der Weinkeller von Fonterutoli verbindet heute nicht nur symbolisch die Vergangenheit mit der Zukunft. Er thront über den Hügeln und Hängen des Chianti, die auf Siena zeigen. Tatsächlich schlägt sein Herz aber in der Tiefe des Bodens. Agnese Mazzei hat diese moderne Architektur entworfen, in der jahrhundertealte Tradition des Weinmachens gehütet werden. Sie schuf das innovative Gebäude – eine außergewöhnliche Verbindung von Ästhetik und Funktion, für die nur wenig Natur geopfert werden musste.

Symbiose aus Architektur und Produktion


Der moderne Weinkeller von Fonterutoli reicht drei Stockwerke tief in den Fels. So kann die Schwerkraft einen Teil der Arbeit nach der Ernte übernehmen: von der Aufnahme der Trauben direkt in den verschiedenen Öffnungen des großen Platzes an der Oberfläche über die verschiedenen Phasen der „Vinificazione“, des Pressens und Fermentierens bis zur Reifung im Holzfass.
Insgesamt stehen 74 große Edelstahlbehälter in der speziellen unten zugespitzten Kegelform bereit, um jeweils 100 Hektoliter Traubenmost für die Fermentierung aufzunehmen. Die Trauben jeder Parzelle, mit ihrem einzigartigen Terroir, werden separat angesetzt, um ihre Besonderheit zu erhalten. Es folgen genau kontrollierte Fermentierprozesse mit langen Mazerationszeiten, um den Weinen die Farbigkeit und den richtigen Gehalt an Tanninen zu verleihen, der sie auf Fonterutoli besonders weich und elegant werden lässt.

Wein von Natur veredelt


Das große Fasslager des Weinkellers, die „Barricaia“, liegt ganz unten in 15 Metern Tiefe. Dort reifen die Weine in mehr als 3000 Fässern aus Eichenholz. Für eine gleichmäßig kühle Temperatur und die optimale Luftfeuchtigkeit sorgen insgesamt fünf Ströme mit Quellwasser, das ständig an den offenen Felswänden herunterläuft.
Der Weinkeller von Fonterutoli ist ganzjährig für angemeldete Besucher geöffnet, auch während der Weinlese.Hier können Sie eine Weinkeller-Besichtigung reservieren.