Castello di Fonterutoli

Siepi


Dieser Lage befindet sich innerhalb der Gemeinde Castellina in Chianti und ist zum Val d’Elsa, dem Tal des Flusses Elsa, hin geneigt. Sie erstreckt sich auf einer Seehöhe von 250–330 Metern über 14 Hektar, auf denen Sangiovese und Merlot kultiviert werden sowie einige Stöcke Cabernet Sauvignon. Die Rebendichte erreicht 4200–6700 Pflanzen pro Hektar. Das Terroir ist durchlässig, leicht lehmig mit Anteilen von kalkhaltigem Mergel und Sandstein. Seine außergewöhnliche topographische Ausrichtung und das besondere Kleinklima mit starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht machen diese Lage einzigartig und begründen die hohe Ausbaufähigkeit dieser Weine.
In einem Dokument, das sich im Familienarchiv von Castello di Fonterutoli befindet, wurde Siepi bereits 1435 erwähnt als Besitz von Madonna Smeralda Mazzei, „angrenzend an das Haus, mit Oliven, Weinreben und Eichen (...). Damit gehört Siepi wohl zu ältesten Weinbergen Italiens.