Zisola


Doppiozeta

Noto Rosso DOC

Eine der ersten Wein-Ikonen Siziliens

Der Doppiozeta ist ein eleganter und komplexer Wein, der größtenteils aus der Rebsorte Nero d'Avola sowie den Sorten Syrah und Cabernet Franc vinifiziert wird. Die Reben werden konsequent nach der Bäumchenerziehung „alberello“ erzogen. Die Bezeichnung "Doppiozeta" spielt einerseits auf den Namen Mazzei an, andererseits ist er ein weiterer hochwertiger Wein von Zisola.

Bezeichnung: Sicilia Igt
Standort des Betriebs: Contrada Zisola - Noto (Siracusa)
Traubenmischung: Nero d'Avola 60%, Syrah 30%, Cabernet Franc 10%
Alkohol: 14,13% Vol.
Gesamtsäuregehalt: 5,48‰
Weinberglage: 130 m ü.d.M.
Bodentyp: mittlere Verbindung, stark kalkhaltig und reich an Skelettboden
Erziehungsform: Bäumchen
Rebstockdichte pro Hektar: 5.500 Pflanzen
Weinlese: von Hand ab dem 10 September (Nero d'Avola), 26 August (Syrah und Cabernet Franc)
Gärungstemperatur: 28°-30° C
Mazerationszeit: 14 - 16 Tage
Reifung: 16 Monate in 225-l-Fässern aus französischer Eiche (50% neu)
Flaschenabfüllung: märz 2009
Produktion: 20.000 Flaschen
Flaschengröße: 750 ml, 1,5 l, 3l
Erster hergestellter Jahrgang: 2006

BEWERTUNGEN
Wine Spectator - 90 pts
James Suckling - 93 pts
Wine Enthusiast - 91 pts
Gambero Rosso - Due Bicchieri Rossi

Jahrgang

In den Monaten Januar und Februar gab es eine Situation mit sehr wenig Niederschlag und Temperaturen, die auch 4-5°C über dem Durchschnitt lagen, wobei diese Entwicklung auch in der letzter Februardekade beibehalten wurde. Diese Bedingungen begünstigten eine rasche Erwärmung der Böden, mit einer Tendenz zur Vorzeitigkeit der Austriebsphase um fast 10 Tage (die in der ersten Märzwoche stattfand).
Die Monate März und April haben den Niederschlagstrend vom Jahresbeginn umgekehrt, mit wiederholten Störungen und reichlich Niederschlag deutlich über dem Durchschnitt, die Temperaturen blieben durchschnittlich. Diese besondere Situation der Regenfälle und der hohen Luftfeuchtigkeit verursachten in Kombination mit normalen Temperaturen vereinzelte Phänomene von falschem Mehltau. Die Blüte fand angesichts des verfrühten Austriebs mit erheblicher Vorzeitigkeit statt, genauergesagt um die erste Aprildekade. Der Frühling verlief bis Mitte Juni regelmäßig, wo es zu einer starken Hitzewelle kam, die durch das afrikanische Hochdruckgebiet im Süden Italiens verursacht wurde; die Temperaturen erreichten 43°C und mehr, mit starken Schirokko-Einflüssen.
Diese Situation hat das Wachstum der Pflanzen verlangsamt und so den im März und April gewonnenen Vorsprung reduziert. Auch im darauffolgenden Monat, bis Anfang August, folgte eine Reihe von sehr intensiven Hitzewellen mit völliger Abwesenheit von Niederschlägen bei konstanten Temperaturen über 39-40°C. Die Situation hat sich seit dem 10. August normalisiert, mit Temperaturen nie über 32°C und starken Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Diese gemäßigten Bedingungen setzten sich während des gesamten Zeitraums September fort und begünstigten eine optimale Reifung der Trauben, insbesondere eine ausgewogene Anreicherung mit Zucker, Säuren und Farbstoffen.
Der Beginn des Farbumschlags des Nero d'Avola fand in der letzten Julidekade statt und bestätigte damit eine frühzeitige Entwicklung von etwa 7 Tagen gegenüber Durchschnittswerten. Die Qualität der Trauben aus gesundheitlicher Sicht war perfekt, (mit Ausnahme eines Blattbefalls durch Insekten im August), mit sehr guten Polyphenol-Reifegraden. Die Tannine waren beim Verkosten der Beeren fein und definitiv süß, mit intensiv gefärbten Häuten. Die Weinlese 2007 endete am 16. September mit den letzten Nero d'Avola-Trauben.
Bewertung: Ausgezeichnet