Zisola


Effe Emme

Terre Siciliane IGT

Ein sortenreiner Petit Verdot

Die einzigartigen Charakteristiken des „Terroirs“ von Noto verschmelzen mit einer großartigen Traube in Reinheit, und schaffen ein erstaunliches Resultat das reich an Persönlichkeit ist. Der Name „Effe Emme“ steht für die Inititalen von Filippo Mazzei; sie schmücken diesen einzigartigen Wein genauso wie die aufgestickten Initialen ein maßgeschneidertes Gewand.
Weingut: Zisola
Standort des Betriebs: Noto, Sicilia
Traubensorte: Petit Verdot
Alkohol: 14.22%
Gesamtsäuregehalt: 5.92‰
Weinberglage: 130 m ü.d.M., Südostlage
Bodentyp: stark kalkhaltig und reich an Skelettboden
Erziehungsform: Bäumchen
Rebstockdichte pro Hektar: 5.500 Pflanzen
Weinlese: von Hand ab dem 7. September
Gärungstemperatur: 28 - 30 °C
Period of maceration: 14 Tage
Mazerationszeit: 16 Monate in 225-lt-Fässern aus französischer Eiche (50% neu)
Flaschenabfüllung: Dezember 2017
Marktverfügbarkeit: Juni 2018
Produktion: 4500 Flaschen
Flaschengrößen: 750 ml - 1,5 lt - 3 lt
Erster hergestellter Jahrgang: 2011
Lagerfähigkeit: über 20 Jahre
Verkostungsnotizen: Elegant, intensiv, mit Noten von Unterholz und Torf, sehr komplex und persistent
Speisenempfehlung: Erste Gänge mit Wild, Schmorrgerichte, und reifer Käse

Technische Weindatenblätter

Jahrgang

Die Elemente, die diesen Jahrgang gekennzeichnet haben, waren ein regnerischer Winter, ein milder Frühling, die Hitze des Sommers mit Temperaturen über dem saisonalen Durchschnitt und der Mangel an Niederschlag über einen eher längeren Zeitraum.
Dank eines niederschlagsreichen Winters konnten sich die Rebstöcke in einem milden Frühjahr mit einer guten Wasserreserve vegetativ erholen. Nach den meteorologisch wechselhaften Monaten April/Mai lagen die Temperaturen von Juni bis August weit über dem saisonalen Durchschnitt mit wenig Niederschlag.
Die Vegetationszyklus nutzte zu Beginn die milden Temperaturen des Tages und die frischen der Nacht, was dazu führte, dass der Austrieb im Vergleich zum Vorjahr etwa 10 Tage früher stattfand, sowie die Blüte (die nach Mitte Mai begann), gefolgt von einem guten Fruchtansatz; auch der Farbumschlag erfolgte früher als im saisonalen Durchschnitt.
Von Mitte Juni bis Mitte August stiegen die Temperaturen und erreichten Höchstwerte von 38-40°C. Dies wurde Ende Juli durch ein Gewitterphänomen unterbrochen, das es den Pflanzen ermöglichte, das Wasser sogleich zu nutzen (auch dank der vorherigen Bearbeitung des Landes) und das einen Temperaturabfall nach sich zog.
Nach dem 15. August änderte sich die Situation aufgrund von Regenfällen und der daraus resultierenden Temperaturabsenkung wieder, wodurch die Idealbedingungen für die Fortsetzung des vegetativen Zyklus der Rebe wiederhergestellt wurden; diese Bedingungen begünstigten einen sehr positiven Reifungsweg der Trauben, die sich mit Aromastoffen und Polyphenolen anreicherten und somit harmonische, gut strukturierte Rotweine mit komplexen und lang anhaltenden Düften hervorbringen konnten.
Dieses klimatische und meteorologische Entwicklung hat dazu geführt, dass das Ausmass von aufkommenden Rebenkrankheiten sehr gering war; nicht zuletzt dank einer sorgfältigen Überwachung und gezielten Gegenmassnahmen waren die Weinberge sehr gesund und die Trauben konnten schöne, feste Häuten bis zur Ernte bewahren
Erntebeginn: 07/09
Ernteende: 28/09
Regenfälle (Summe der Niederschläge vom 01.04. bis zum 30.09): 72 mm
Temperaturindex (Summe der täglichen mittleren Temperatur vom 01.04. bis zum 30.09): 4409°C
Beurteilungen: Ausgezeichnet